WORKSHOP 8: Perspektive Praxis: Digitale Strukturen
Input-Beitrag: Das Digital Competence Center als agiles Werkzeug – die digitale Agenda der TH Wildau von Dipl. Ing. Bernd Heimer / Prof. Dr. Stefan Kubica (Technische Hochschule Wildau)
Input-Beitrag: Digitalisierung als gelebte Praxis – Umsetzung an der Hochschule Ruhr West von 
Annamaria Köster, Prof. Dr. Susanne Staude, Thomas Bieker (Hochschule Ruhr West)
Studentische Perspektive: Alexa Böckel (Leuphana Universität Lüneburg; Digitale
Changemaker)
Moderation: Dr. Anke Petschenka (Universität Duisburg-Essen, Deutsche Initiative für
Netzwerkinformation e.V., Projekt „Lernwelt Hochschule“)

Ein zentral diskutierter  Ansatzpunkt für die Entwicklung einer digitalen Hochschulagenda ist die Einbeziehung aller Beteiligten in die Prozesse, stellten auch Dipl. Ing. Bernd Heimer und Prof. Dr. Stefan Kubica fest.

Präsentation von  Dipl. Ing. Bernd Heimer und Prof. Dr. Stefan Kubica

Als geeignetes Tool für die praktische Arbeit eines Beirats kann eine konsolidierte Balanced Scorecard für Digitalthemen eingeführt werden. Studierende können dadurch verstärkt einbezogen werden, dass ihnen die Mehrheit in Gremien wie beispielsweise demjenigen zur AV-Medienbeschaffung übertragen wird.

Konsens herrscht darüber, dass die entscheidende Voraussetzung für alle Innovationen auf dem Feld der Digitalisierung Klarheit über die hochschulspezifischen Funktionen, Schnittstellen und Bedarfe ist, während sich die Produkte und die Software in einem nachgeordneten Schritt an diesen auszurichten haben.

Präsentation von Annamaria Köster und Thomas Bieker:

 

Thomas Bieker stellt die Umsetzung an der Hochschule Ruhr West vor. Quelle: S. Dutz

Ein Beispiel für die Einbeziehung der Studierenden in ein konkretes digitales Projekt ist die „Digitale Fabrik“ der Technischen Hochschule Wildau, in dem Studierende aus neun Studiengänge in mehr als 30 Modulen in einer gemeinsamen Wertschöpfungskette aller Gewerke digital ermöglichte Interdisziplinarität aller Berufsbilder in dem Projekt einer Truck-Manufaktur erproben und umsetzen können. Einen weiteren Ansatzpunkt stellt die Zusammenlegung der IT mit der Bibliothek unter einem neugefassten Digitalisierungs- und Lernraumkonzept dar, wie sie an der Hochschule Ruhr-West durch-geführt worden ist.